Sonntag, 15. November 2009

"Schrottreif" in der 3. Auflage




Isabel Morfs spannender Krimi "Schrottreif" ist jetzt schon in der dritten Auflage im Handel. Der Krimi handelt von einem Mord in einem Veloladen in Zürich Wiedikon.




Isabel wohnt ganz in der Nähe der Stauffacherstrasse, und ihr Bezug zu den Quartieren 3 und 4 ist auf jeder Seite spürbar.


In der 3. Auflage hat sie allerdings den "Bullingerhof" durch den "Rieterpark" ersetzt, nicht wegen der schöneren Aussicht, nein, es war ein Kniefall vor der Logik. Das sind halt so Probleme, die Krimiautorinnen haben können: Agathe Christie hatte sich mal einen Mord mit einem indianischen Pfeilgift ausgedacht, und den Pfeil völlig unbeobachtet durch den Raum fliegen lassen, und dabei einfach nicht bedacht, dass das Blaserohr dazu mehre Meter lang sein muss! Ein solch vornehmes Mordinstrument sucht man in "Schrottreif" vergebens: dort ist es passend zum Tatort ein Hammer. Logisch!

"Gabenpaket" aus der Enge

Zensuriertes Bildli vom "Gabenpaket" aus der Enge


Gestern zwischen 17 und 18 Uhr hat uns einfach jemand sein Altpapier vor das Haus geschmissen. Ein wirrer Haufen, bestehend aus gebündeltem und ungebündelten Papier und auch Karton. Dabei war doch erst vorgestern Papierentsorgung! Ein erster Blick auf die verschiedenen Coopzeitung zeigt, dass offenbar das Altpapier von verschiedenen Personen hier versammelt ist. Allerdings wohnen diese alle im gleichen Haus in Zürich Enge. Hat da jemand "aufgeräumt"? Gibt es einen Abfalltourismus vom "feineren" Kreis 2 in den Kreis "Cheib"? - C. stellt fest, dass da jemand bewusst die Dunkelheit abgewartet hat, damit er unbeobachtet kurz anhalten und seinen Müll rauswerfen kann. Wie auch immer, wir im Haus sind uns einig, dass wir dagegen vorgehen sollen, oder wie D. meint: "I vote for the HARD tour - personally, I am sick and tired of this behaviour. ANZEIGEN!"

Das ERZ - "Entsorgung und Recycling Zürich"hat eine Meldestelle für illegal entsorgte Abfälle:

044 645 77 77

Ich werde morgen dort anrufen.


Samstag, 18. April 2009

Schiesserei an der Stauffacherstrasse?


Was man nicht alles verpasst: da ist man ausnahmsweise an einem Samstag in der Stadt, und der Michael Jackson auch, aber nein, sehen tut man sich ja nicht - Nicht so schlimm, der war ja nicht echt. Dafür bin ich mit drei hübschen und gar nicht teuren Stuhlkissen nach Hause gekommen.

Doch was für eine Überraschung - alles abgesperrt, überall Polizei. Beinahe wäre man nicht mehr ins Haus reingekommen. Was für ein seltsamer Anblick, offenbar war etwas passiert aber was? Die Polizei hatte den einen Teil der Stauffacherstrasse ganz abgesperrt. Dort in diesem Teil war die Polizei ganz unter sich. Es war eine ruhige, beinahe gelassene Atmosphäre. Wahrscheinlich ist das was passiert ist, nicht ganz so dramatisch. Es kamen und gingen Fachleute. Es wurde palavert, es wurden Hände geschüttelt, es wurde viel ausgemessen und fotografiert. - Ein Auto stand mit eingeschalteten Warnblinkern auf der Strasse. Ein schicker Mann mit spitzen Schuhen trat auf - wieder Händeschütteln. Ein Kameramann - wieder wurde fotografiert. Eine Polizistin sagte zu Christian,heute abend könne man alles im TeleZüri sehen. David meinte, es sei geschossen worden. Waren das Patronenhülsen, die sie in den durchsichtigen Plasticsäcklein sammelten? Es wurden Zahlenmarkierungen und farbige Plstikhütchen aufgestellt. Irgendwann war der ganze Zauber vorbei und eine Polizistin fegte die Strasse sauber. Jetzt konnte man auch sehen, dass das Fenster auf der Fahrerseite des auf der Strasse stehenden Autos zertümmert war. Wieder Händeschütteln und eine lockige Frau fährt mit dem Auto weg.

Jetzt steht auch im Tagi was los war, offenbar hatten irgendwelche Goofen mit einer Gasdruckpistole rumgeschossen: http://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/stadt/Jugendliche-schiessen-auf-Auto/story/18009786

Dienstag, 10. Februar 2009

Baumschnitt im Sturmwind


Heute und auch schon gestern wurden an der Stauffacherstrasse die Kastanienbäume geschnitten. Heute hat's dabei so geblasen und gestürmt, dass sogar Davids metallene Gartenstühle durch die Gegend geflogen sind. Auf den Bildern ist nicht viel vom Sturmwind zu sehen, und die Arbeiter sind relativ unbeeindruckt...



Dienstag, 6. Januar 2009

Luftentfeuchter

Heute ist unser neue Luftentfeuchter Secomat 220 AH montiert worden und hat seinen ersten rund zweistündigen Probelauf gemacht. Die Bedienung scheint recht einfach zu sein. Es hat einen Drehknopf auf welchem die Luftfeuchtigkeit voreingestellt wird, und den man dann nicht mehr bedienen muss: Für normale Wäsche wird eine Luftfeuchtigkeit von 45% empfohlen. Ich habe mich für einen etwas feuchteren Wert entschieden, weil es uns ja primär um die Entfeuchtung des Kellers geht, und weil ich befürchte, dass sonst die Maschine ununterbrochen läuft. Eigentlich hätte es mich noch Wunder genommen, wo der Feuchtigkeitssensor des Gerätes platziert ist, doch der Handwerker wollte mir partout nur den Einstelknopf zeigen.- Ob sich dort auch der Hygrostat befindet? (Kann jemand den Sensor auf der Explosionszeichnung sehen?)

Rechts von diesem Knopf ist der Einschaltknopf. Ich denke, wir können mal versuchen, das Gerät ununterbrochen eingeschaltet zu lassen, denn wenn die voreingestellte Feuchtigkeit unterschritten wird, schaltet das Gebläse von selbst ab, und umgekehrt sollte es auch automatisch wieder einschalten. Doch mir ist nicht klar, ob dies vom Hersteller wirklich so vorgesehen ist. (In der Gebrauchsanweisung wird ja bloss vom Wäschetrocknen gesprochen...)

Das Gerät braucht keine besondere Wartung, bloss der Filter muss hin und wieder mit einem feuchten Lappen gereinigt werden. - Was mich nicht richtig überzeugen konnte, ist dieser spaghettidünne Ablauf, der quer durch den Raum geht. Ob der lange funktionieren wird? Und tatsächlich hat der Handwerker selbst darauf hingewiesen, dass er verstopfen könnte und vielleicht einmal mit Hilfe eines andern Schlauches durchgespült werden müsse. Der Verstopfungsknackpunkt liegt aber im Gerät selber, gerade dort, wo das Entwässerungsröhrchen rauskommt. Dort kann sich Staub aus dem Raum ansammeln, und wenn das der Fall ist, wird das Wasser seitlich aus dem Gerät tropfen. Man muss in diesem Fall die weisse Manschette von Hand abschrauben, und mit dem Finger den "Güsel" rauspuhlen. - Damit es möglichst nicht zu dieser Verstopfung kommt, ist es wichtig, dass der Raum möglichst staubfrei ist. Ich habe natürlich gleich gestaubsaugt, doch vielleicht sollte man auch mal die Kellerabteile putzen, denn nun wird die ganze Luft mächtig herumgeblasen.
Tür und Fenstster müssen ja jetzt geschlossen sein. Doch Tür lässt sich kaum schliessen. Erst dachte ich, dass sie einfach etwas verzogen ist, doch nun sah ich das: Wie kann sich Metall dermassen verbiegen? Können wir das selbst wieder irgendwie gerade kriegen?